Aktuelle Corona Lage

Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11.BaylfSMV)

Die aktuelle Corona Lage für die Stadt und den Landkreis Ansbach finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Landratsamt Ansbach – Aktuelle Corona-Lage

Ab Donnerstag, den 18. Februar 2021, wird die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Ansbach per Bekanntmachung aufgehoben. Gemäß der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt die nächtliche Ausgangssperre nur noch in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 100 innerhalb der letzten sieben Tage überschritten wurde. Im Landkreis Ansbach wurde der Wert zuletzt am Mittwoch, den 10. Februar 2021, überschritten. An den darauffolgenden sieben Tagen lagen die Werte laut Daten des Robert-Koch-Instituts durchgehend unter dem Wert von 100.

Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind hiervon nicht tangiert und gelten auch während der Unterschreitung des Inzidenzwertes unverändert fort.

Es liegen zudem die Voraussetzungen der § 18 Abs. 1 Satz 5, § 19 Abs. 1 Satz 3 und § 20 Abs. 1 Satz 2 der 11. BayIfSMV vor (7-Tage-Inzidenz überschreitet nicht den Wert von 100), die am 22. Februar in Kraft treten.

Das bedeutet, dass in folgenden Schulen Präsenzunterricht stattfinden kann, soweit der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann:

  1. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen,
  2. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf,
  3. an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken und
  4. in den Abschlussklassen der übrigen Schulen nach Satz 1

Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden erfolgt Wechselunterricht.

Für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ist der Betrieb ebenso ab 22.02.2021 unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
1. Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales
und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde
vorzulegen; dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.
2. Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen.

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ab 22.02.2021 wieder in Präsenzform erlaubt, insofern der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

Überschreitet der Inzidenzwert erneut den Wert 100, erfolgt eine erneute Bekanntmachung des Landratsamtes Ansbach. Ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag findet nur noch Distanzunterricht statt (für Abiturientinnen und Abiturienten mit Abschlussprüfungen 2021 und Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen mit zeitnahen Abschlussprüfungen kann Wechselunterricht zulässig sein), sind die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen und Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform nicht mehr zulässig.

Wo in Bayern gilt Maskenpflicht

Grundsätzlich soll überall, wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht möglich ist, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Maskenpflicht besteht

  • auf von den zuständigen Behörden festzulegenden zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln: Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr (z.B. auch Flugverkehr) und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für Fahr- und Fluggäste eine Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt. Dies gilt auch für den sog. freigestellten Schülerverkehr. Bitte beachten: Ab 18.1.2021 gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Personen ab 15 Jahren im Öffentlichen Personennahverkehr!
  • in Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Arztpraxen und Märkten:
  1.  In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren und für Verkaufsstellen auf Märkten unter freiem Himmel die Maskenpflicht. Bitte beachten: Ab 18.1.2021 gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Kunden ab 15 Jahren im Einzelhandel!
  2. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  3. Bei der Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  4. Gleiches gilt für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Ausnahme, dass die Maske ausnahmsweise nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung dies nicht zu lässt (z. B. Zahnbehandlung, Bartrasur).
  5. Für einzelne, freistehende Verkaufsstände im Freien (z.B. Obststand, Imbisstand, Kiosk) gilt für Kunden und Personal KEINE Maskenpflicht. Das freiwillige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden,
  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen,
  • am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann,
  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen für Besucher,
  • in Kirchen, Synagogen und Moscheen etc.,
  • in Schulen: Auf dem Schulgelände besteht Maskenpflicht.
  • an Hochschulen bei praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten sowie bei Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern.
  • in Erste-Hilfe-Kursen und der Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks
  • für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen,
  • Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz unter freiem Himmel (z.B. Demonstrationen), in der Regel ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen.
  • bei notwendigen Beherbergungen für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden.

Allgemeines Abstandsgebot

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten

Bitte achten Sie auf die AHA+L Formel. AHA+Lbedeutet: Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen + Lüften.

Das Verlassen der Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  • der Besuch von Einrichtungen und die Wahrnehmung von Angeboten nach §§ 18 bis 21 der 11. BayIfSMV, soweit sie zulässig sind, und die Teilnahme an Prüfungen nach § 17 der 11. BayIfSMV,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  • Versorgungsgänge, Einkauf und der Besuch von Dienstleistungsbetrieben in dem nach §§ 12, 13 der 11. BayIfSMV zulässigen Ausmaß,
  • der Besuch eines anderen Hausstands unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 der 11. BayIfSMV,
  • der Besuch bei Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 der 11. BayIfSMV,
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 der 11. BayIfSMV,
  • die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 der 11. BayIfSMV,
  • die Versorgung von Tieren,
  • Behördengänge,
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und an Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften unter den Voraussetzungen des § 6 der 11. BayIfSMV sowie an Versammlungen unter den Voraussetzungen des § 7 der 11. BayIfSMV.

Kontaktbeschränkung

Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Dienstleistungen

Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind untersagt. Das schließt Massagepraxen, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und ähnlichen Betriebe ein. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien oder Podologie bleiben weiter möglich.

Friseurbetriebe können ab 1. März 2021 wieder öffnen. Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmakse im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen tragen. Darüber hinaus muss durch vorherige Terminreservierung eine Steuerung des Zutritts erfolgen.

Einzelhandel

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr sind untersagt.

Ausgenommen sind z. B. der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Wachsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte.

Unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken ist es möglich, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten.

Ab Montag, 18. Januar 2021, ist das Tragen einer FFP2-Maske im Einzelhandel verpflichtend.

Maskenpflicht

Vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen gilt Maskenpflicht.
Ebenso ist an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden) ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Homeoffice

Alle Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.

Gastronomie

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs und Kneipen sind geschlossen. Ausnahmen: Lieferung und Abholung von Speisen. Bei der Gastronomie einschließlich Imbissständen wird der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auch bei mitnahmefähigen Produkten untersagt. Kantinen bleiben offen.

Schulen und KiTa

Schule

Für Schulen wird ein inzidenzabhängiges Modell eingeführt.

Ab 22. Februar 2021 wird in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten wird, für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen und Förderzentren, an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken sowie für die Abschlussklassen nach der 11. BayIfSMV Präsenzunterricht eingeführt. Dabei muss der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden. Wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann wird Wechselunterricht zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten
sowie in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz
von über 100 verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht.

Für die Lehrkräfte gilt über die allgemeine Maskenpflicht hinaus die
Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der
arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Unterricht in den Faschingsferien

Selbst der beste Distanzunterricht kann den Präsenzunterricht nicht vollumfänglich ersetzen. Um die pandemiebedingten Beeinträchtigungen des Unterrichtsbetriebs ein Stück weit auszugleichen, findet anstelle der Faschingsferien (ursprünglich geplant für 15.-19. Februar 2021) in diesem Jahr Unterricht statt.
Wir bitten in der aktuellen Ausnahmesituation um Verständnis für diese außergewöhnliche Maßnahme, auch wenn diese einen Eingriff in die Zeit- bzw. Jahresplanung der Familien bedeutet. Sie dient dazu, die Bildungschancen unserer Schülerinnen und Schüler auch in schwierigen Zeiten zu sichern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

KiTas

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
ist in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten wird, unter bestimmten Voraussetzungen (u.a. Schutz- und Hygienekonzept sowie Betreuung in festen Gruppen) zulässig.

Außerschulische Bildung

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind grundsätzlich weiterhin in Präsenzform untersagt, soweit es sich nicht um Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks handelt, bei denen zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist.

Abweichend hiervon können in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten wird, auch darüberhinausgehende Angebote in Präsenzform stattfinden, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Hinsichtlich Maskenpflicht, Schutzmaßnahmen sowie Schutz- und Hygienekonzepten gilt § 20 Abs. 3 Satz 2 bis 4 der 11. BayIfSMV entsprechend.

Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote, soweit sie nicht von § 20 Abs. 1 der 11. BayIfSMV erfasst sind (oder es sich um ausnahmsweise zulässige Schulungen im Sinne des § 20 Abs. 3 der 11. BayIfSMV handelt), bleiben in Präsenzform untersagt.

Fahrschulen

Der Betrieb von Fahrschulen ist ab dem 22. Februar 2021 für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen unter Schutzauflagen wieder zugelassen. Für das Lehrpersonal gilt dabei eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Im Übrigen gilt FFP2-Maskenpflicht; dies gilt auch für alle Fahrzeuginsassen hinsichtlich des praktischen Fahrschulunterrichts und praktischer Prüfungen, für das Lehrpersonal jedoch nur im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Altenheime und Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Für Altenheime und Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen gilt:

  • Jede Bewohnerin beziehungsweise jeder Bewohner darf höchstens eine Besucherin beziehungsweise einen Besucher pro Tag empfangen.
  • Als Besucherin beziehungsweise Besucher wird nur zugelassen, wer einen aktuellen negativen Coronatest nachweisen kann (insbesondere Schnelltests).
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucherinnen und Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Alle Beschäftigten der Einrichtungen haben sich in regelmäßigen Abständen, mindestens zweimal wöchentlich, einem Coronatest zu unterziehen.
  • In vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht auch für das Personal.

Alkoholabgabe

Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit fest. Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

Veranstaltungen

Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten sind untersagt. Ausnahmen: Versammlungen nach dem Bay. Versammlungsgesetz und Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Gottesdienste

Landesweit besteht bei allen Gottesdiensten künftig auch am Platz Maskenpflicht (FFP2) sowie ein Gesangsverbot. Zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Im Freien ist dagegen keine Höchstteilnehmerzahl vorgesehen. Bei Gottesdiensten, für die Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können, besteht zusätzlich eine Anmeldungspflicht.

Sport und Freitzeit

Sportstätten indoor sind geschlossen. Geschlossen sind ebenso Einrichtungen der Freizeitgestaltung, wie z. B. Theater, Opern, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Museen, Zoos etc.

Private Reisen

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten von allen nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und in das Ausland abzusehen. Die bestehenden Quarantäneverpflichtungen werden konsequent vollzogen und bußgeldpflichtig kontrolliert. Das dient dem Schutz aller.

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner kann die jeweilige Kreisverwaltungsbehörde touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort (d.h. die politische Gemeinde) hinaus untersagen.

Hotspot-Strategie

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Inzidenzwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, so muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen.

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten und hat die Entwicklung des Inzidenzwertes eine sinkende Tendenz, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung durch Allgemeinverfügung zulassen.

Am Arbeitsplatz

Am Arbeitsort finden zahlreiche Kontakte statt. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens muss deshalb auch dort eine Kontaktreduktion erfolgen. Mit Beschluss vom 6. Januar 2021 richtete der Ministerrat bereits einen dringenden Appell an die Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Dies gilt auch für den Freistaat als Arbeitgeber und seine Beschäftigten. Zentrale Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Homeoffice sind digitalisierte Arbeitsabläufe. Hierbei besteht zum Teil noch erheblicher Investitionsbedarf, der steuerlich durch verbesserte Abschreibungsbedingungen begleitet werden sollte. Der Ministerrat begrüßt daher den am 19. Januar 2021 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder gefassten Beschluss zur Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021. Dies fördert die Ermöglichung von Homeoffice durch die Arbeitgeber und entspricht damit den auf dem Homeoffice-Gipfel der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften getroffenen Vereinbarungen. Arbeitnehmer sind aufgerufen, von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch zu machen.

Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.

Öffentlicher Personennahverkehr

In sämtlichen zum Öffentlichen Personennahverkehr gehörenden Einrichtungen sowie auch an den Haltestellen ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. Die durchgängige Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten trägt bereits erheblich zur Reduktion des Fahrgastaufkommens im öffentlichen Nahverkehr bei. Zusätzlich soll auch in den Stoßzeiten das Pendleraufkommen weitest möglich entzerrt werden. Durch die Aufrechterhaltung des regulären Vor-Corona-Fahrplanangebots sowie durch den noch stärkeren Einsatz zusätzlicher Verkehrsmittel können weitere Kontakte zwischen den Fahrgästen reduziert und das Einhalten von Abständen ermöglicht werden.

Thema Corona-Impfung

Impfwillige aus Bayern können sich ab Montag, 11. Januar 2021 registrieren lassen. Dazu wird ein neues Portal der Bayerischen Staatsregierung unter www.impfzentren.bayern freigeschalten.

Bitte beachten Sie: Hierbei handelt es sich noch nicht um eine Terminvergabe, sondern in einem 1. Schritt um eine Erfassung der persönlichen Daten. Auf Basis dieser Daten können dann in einem 2. Schritt voraussichtlich ab dem 20. Januar konkrete Impftermine vergeben werden. Grundlage für die Reihenfolge der Impfung bleibt die Prioritätsstufe laut bundesweiter Impfverordnung.

Es wird darum gebeten, vorrangig das Online-Portal zu nutzen. Bitte unterstützen Sie ältere Menschen oder Bürgerinnen und Bürger ohne Internetzugang bei der Registrierung.

Für Bürgerinnen und Bürger ohne Internetzugang wurde für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach zusätzlich eine telefonische Registrierung eingerichtet. Diese ist ab 11. Januar 2021 von Montag bis Sonntag, jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Nummer 0981/20862951 erreichbar.
Für allgemeine Fragen wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer 0981/20862941.

Nach den bundesweiten Vorgaben werden in der ersten Impfphase zunächst Personen der höchsten Prioritätsstufe geimpft, zu der auch die über 80-Jährigen gehören. Dieser Personenkreis erhält in den nächsten Tagen ein Schreiben vom Landratsamt Ansbach mit den wichtigsten Informationen zu Impfung, Registrierung und Terminvereinbarung.

Um die Ausbreitung übertragbarer Atemwegserkrankungen allgemein zu vermeiden, sollten Sie

  • eine gute Händehygiene einhalten: Mit ungewaschenen Händen nicht das Gesicht und insbesondere die Schleimhäute berühren. Regelmäßiges gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser mit Seife für 20 bis 30 Sekunden nicht vergessen!
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand zu Erkrankten einhalten
  • Auf eine Husten- und Nies-Etikette achten: Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich von anderen Personen abwenden. Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • regelmäßig Räume lüften
  • Menschenansammlungen vermeiden
  • Telefonisch den Hausarzt kontaktieren, wenn Sie Krankheitsanzeichen bei sich feststellen
  • Merkblatt – Verhalten beim Auftreten von Coronavirus

In der Regierungserklärung vom 20. April 2020 erklärte Ministerpräsident Markus Söder, dass ab 27. April 2020 jeder verpflichet ist in allen Läden und im öffentlichen Personennahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Hier seien „community masks“, also Behelfs- oder Alltagsmasken aus Papier oder Stoff oder auch ein Schal, der Mund und Nase bedeckt ausreichend. Dies hat gute Gründe: Beim Sprechen, Niesen oder Husten entstehen feine Atemwolken oder Tröpfchen, die Viren transportieren können. Schutzmasken vor Mund und Nase verhindern, dass Viren mit den Tröpfchen in die Luft gelangen und Menschen sich infizieren, wenn diese Tröpfchen auf ihre Schleimhäute gelangen.

Der Landkreis Ansbach und die Stadt Ansbach ermöglichen durch ein COVID-19-Testzentrum in der Mehrzweckhalle, in der Rathausstraße 8 in Schalkhausen Bürgerinnen und Bürger sich testen zu lassen. In dem Testzentrum, das von der Firma Ecolog Deutschland GmbH betrieben wird, können zunächst bis zu 450 Tests am Tag durchgeführt werden. Die Tests sind für die Nutzer kostenfrei.

Geöffnet hat das Testzentrum Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. Generell können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Bayern einen kostenlosen Rachenabstrich nehmen lassen. Über ein elektronisches Anmelde- und Reservierungssystem können Gruppen-, aber auch Einzelanmeldungen abgewickelt werden. Darüber können beispielsweise Lehrkräfte oder Erzieherinnen und Erzieher einen Termin reservieren. Wer nicht die Möglichkeit zu einer Online-Reservierung hat, kann sich auch telefonisch registrieren lassen.

Hier können Sie Ihren Termin für den Coronatest vereinbaren